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Impfungen

Gürtelrose (Herpes zoster) – Warum eine Impfung sinnvoll ist

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfiehlt seit Dezember 2018 die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes zoster) mit dem HZ/su-Totimpfstoff.

Wer sollte geimpft werden?

  • Alle Personen ab 60 Jahren

  • Personen ab 50 Jahren mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, z. B. bei:

    • Diabetes mellitus

    • Rheumatoider Arthritis

    • Asthma bronchiale

    • Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)

    • Niereninsuffizienz

    • Immunsuppression

Hinweis: Für den vollständigen Schutz sind zwei Impfungen im Abstand von 2 bis maximal 6 Monaten erforderlich.


Warum ist die Impfung so wichtig?

  • In Deutschland erkranken jährlich mehr als 300.000 Menschen an Gürtelrose.

  • Besonders gefährlich ist eine Gürtelrose im Kopf-, Ohr- oder Gesichtsbereich:

    • Gesichtslähmung in 60 % der Fälle

    • Hörsturz oder bleibende Schwerhörigkeit

    • Lang anhaltender Schwindel und Geschmacksverlust

    • Hornhautbefall kann zu Erblindung führen

  • Häufige Folge sind Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie), die im schlimmsten Fall lebenslang bestehen bleiben können.

  • Gürtelrose erhöht außerdem das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, da die starke Entzündungsreaktion atherosklerotische Gefäßveränderungen begünstigen kann.


Kostenübernahme

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Impfung, sodass Sie sich sorgenfrei schützen können.

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