Diagnostik und operative Behandlung durch Prof. Dr. med. Gerd Ridder
Vergrößerte oder tastbare Lymphknoten am Hals sind häufig und können unterschiedliche Ursachen haben. Oft handelt es sich um reaktive Veränderungen im Zusammenhang mit Infektionen oder Entzündungen. Bleibt eine Lymphknotenschwellung jedoch über längere Zeit bestehen, nimmt sie an Größe zu oder zeigt sie andere auffällige Merkmale, kann eine weiterführende HNO-ärztliche Abklärung sinnvoll sein.
Prof. Dr. med. Gerd Ridder ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit der Zusatzqualifikation Spezielle HNO-Chirurgie. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Diagnostik und operativen Behandlung von Erkrankungen und Raumforderungen des Halses, insbesondere auffälligen Halslymphknoten und Halszysten.
Wissenschaftlicher Schwerpunkt Halslymphknoten und Halsraumforderungen
Die Diagnostik von Lymphknotenveränderungen und unklaren Raumforderungen im Kopf-Hals-Bereich gehört seit vielen Jahren zu den wissenschaftlichen Arbeitsgebieten von Prof. Dr. med. Gerd Ridder.
Seine Habilitation sowie mehrere wissenschaftliche Publikationen befassten sich mit entzündlichen und unklaren Lymphknotenveränderungen im Kopf-Hals-Bereich und deren Differentialdiagnostik. Auch im Rahmen betreuter medizinischer Dissertationen wurden diagnostische Verfahren und Fragestellungen zur Gewebegewinnung bei Halslymphknoten und anderen Raumforderungen wissenschaftlich untersucht.
Diese langjährige wissenschaftliche Beschäftigung ergänzt seine klinische und operative Erfahrung bei der Abklärung auffälliger Halslymphknoten und anderer Raumforderungen des Halses.
Wann sollte ein Halslymphknoten fachärztlich abgeklärt werden?
Eine ärztliche Untersuchung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn Lymphknoten
- über längere Zeit vergrößert bleiben,
- im Verlauf an Größe zunehmen,
- ohne erkennbaren Zusammenhang mit einer akuten Infektion auftritt,
- ungewöhnlich fest oder schlecht verschieblich erscheinen,
- einseitig auffällig sind oder
- von weiteren Beschwerden oder auffälligen Befunden begleitet werden.
Aus Größe oder Tastbefund allein lässt sich die Ursache eines Halslymphknotens nicht zuverlässig bestimmen. Entscheidend ist die Einordnung zusammen mit Krankengeschichte, Untersuchungsbefund und ggf. weiterführender Diagnostik.
Diagnostik bei auffälligen Halslymphknoten
Am Anfang steht eine ausführliche HNO-ärztliche Untersuchung des Kopf- und Halsbereiches. Dabei werden die Lymphknotenregionen beurteilt und mögliche Ursachen im Bereich von Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Nase, Nasennebenhöhlen, Ohren und Hals berücksichtigt.
Je nach Befund können weitere Untersuchungen erforderlich sein, beispielsweise:
- Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile und Lymphknoten
- Untersuchung der Hals-Nasen-Ohren-Region
- Beurteilung bereits vorhandener CT- oder MRT-Aufnahmen
- weiterführende bildgebende oder laborchemische Untersuchungen
- bei entsprechender Fragestellung eine mikrobiologische oder histologische Abklärung
Welche Diagnostik sinnvoll ist, richtet sich nach dem individuellen Befund.
Gewebegewinnung bei unklaren Befunden
Nicht bei jedem auffälligen Lymphknoten ist eine operative Entfernung erforderlich. Abhängig von Lage, Beschaffenheit, Bildgebung und klinischer Fragestellung kommen unterschiedliche Verfahren zur Gewinnung von Zell- oder Gewebeproben infrage.
Bei bestimmten Befunden kann für eine sichere histologische Diagnose jedoch die operative Entnahme einzelner oder mehrere Lymphknoten erforderlich sein.
Welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, wird nach der Untersuchung und der Befundauswertung mit dem Patienten besprochen.
Wann kann eine operative Entfernung erforderlich sein?
Eine operative Entfernung kann insbesondere dann erforderlich werden, wenn die Ursache eines auffälligen Lymphknotens trotz vorausgegangener Diagnostik nicht ausreichend geklärt werden kann oder wenn für die weitere Behandlung eine histologische Untersuchung benötigt wird.
Das entnommene Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht. Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem histologischen Ergebnis und der zugrunde liegenden Erkrankung.
Die Entscheidung zu einer Operation erfolgt daher individuell unter Berücksichtigung der Krankengeschichte, der Befunde, der Bildgebung und bereits vorliegender Untersuchungsergebnisse.
Halslymphknoten und andere Raumforderungen des Halses
Nicht jede tastbare Schwellung am Hals ist ein Lymphknoten. Differentialdiagnostisch kommen unter anderem auch Halszysten, Veränderungen der Speicheldrüsen, Schilddrüsenveränderungen und andere Knotenbildungen infrage.
Eine genaue anatomische Zuordnung und die Beurteilung mittels Ultraschall sind daher häufig wesentliche Bestandteile der fachärztlichen Abklärung.
Bereits Ultraschall, CT oder MRT vorhanden?
Wenn bereits eine Ultraschall-, CT- oder MRT-Untersuchung des Halses durchgeführt wurde, sollten die vorhandenen Bildaufnahmen möglichst zusammen mit den zugehörigen Befundberichten zur Vorstellung mitgebracht werden.
Für die fachärztliche und operative Beurteilung kann die Einsicht in die eigentlichen Bilddaten zusätzlich zum schriftlichen Befund hilfreich sein.
Operative Behandlung durch Prof. Dr. Ridder
Prof. Dr. med. Gerd Ridder verfügt über langjährige klinische, operative und wissenschaftliche Erfahrung in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Kopf-Hals-Chirurgie. Zu seinen operativen Schwerpunkten zählen unter anderem Halszysten, auffällige Halslymphknoten und andere Raumforderungen des Kopf-Hals-Bereichs.
Stationär erforderliche Eingriffe führt Prof. Ridder als Belegarzt im Loretto-Krankenhaus Freiburg durch. Die fachärztliche Untersuchung, Indikationsstellung und Operationsvorbereitung erfolgen über die Praxis HNO am Theater Freiburg.
Bereits eine Operation oder Gewebeentnahme empfohlen?
Wenn Ihnen aufgrund eines auffälligen Halslymphknotens bereits eine operative Entfernung, Biopsie oder weiterführende Diagnostik empfohlen wurde, können vorhandene Befunde und Bildaufnahmen im Rahmen einer persönlichen Vorstellung beurteilt und das weitere Vorgehen besprochen werden.
Bitte bringen Sie vorhandene Arztberichte, Ultraschallbefunde sowie CT- oder MRT-Aufnahmen möglichst vollständig zur Untersuchung mit.
Persönliche Beratung bei Prof. Dr. Ridder
Gesetzlich und privat Versicherte werden bei entsprechender medizinischer Indikation im Rahmen der jeweils bestehenden Versorgungsmöglichkeiten behandelt und operiert.
Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie Selbstzahler können zur fachärztlichen Abklärung auffälliger Halslymphknoten, zur Beurteilung bereits vorliegender Befunde oder zur Beratung über eine mögliche operative Behandlung direkt einen Termin bei Prof. Dr. med. Gerd Ridder vereinbaren.
HNO am Theater Freiburg
Bertoldstraße 44
79098 Freiburg im Breisgau
Telefon: +4976121752121
E-Mail: ridder@hnoamtheater.de