HNO am Theater

Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie in Freiburg

Chronische Sinusitis, Nasenpolypen, Mukozelen und Zysten

Chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Nasenpolypen, Mukozelen oder Zysten können zu einer dauerhaft beeinträchtigten Nasenatmung, Sekretion, Druckgefühl und Einschränkungen des Riechvermögens führen. Wenn eine geeignete konservative Behandlung nicht ausreichend hilft oder ausgeprägte Veränderungen der Nasennebenhöhlen vorliegen, kann eine operative Behandlung sinnvoll sein.

Prof. Dr. med. Gerd Ridder ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit den Zusatzqualifikationen Spezielle HNO-Chirurgie und Allergologie. Die funktionelle endoskopische und mikroskopische Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen gehört seit vielen Jahren zu seinen klinischen und operativen Schwerpunkten.

Dabei steht nicht allein die Operation im Mittelpunkt. Gerade chronisch entzündliche Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen erfordern häufig auch die Berücksichtigung der zugrunde liegenden Schleimhauterkrankung sowie möglicher allergologischer und entzündlicher Begleiterkrankungen.

Persönliche Untersuchung und individuelle Operationsplanung

Vor einer möglichen Operation werden Beschwerden, endoskopischer Untersuchungsbefund und vorhandene Bildgebung gemeinsam beurteilt.

Erst daraus ergibt sich, ob eine Operation sinnvoll ist und welche Nasennebenhöhlen tatsächlich behandelt werden sollten. Der Operationsumfang wird nicht nach einem festen Schema gewählt, sondern an Erkrankung, Befund und individuelle Anatomie angepasst.

Die Behandlung umfasst je nach Erkrankung:

  • persönliche fachärztliche Untersuchung und Operationsindikation bei Prof. Dr. Ridder
  • langjährige universitäre und operative Erfahrung in der Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie
  • moderne funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie nach aktuellen FESS-/ESS-Prinzipien
  • einen individuell an Erkrankung und Befund angepassten Operationsumfang
  • stationär erforderliche Nasennebenhöhlenoperationen durch Prof. Ridder als Belegarzt im Loretto-Krankenhaus Freiburg

Gesetzlich wie privat versicherte Patientinnen und Patienten können bei entsprechender medizinischer Indikation behandelt und operiert werden. Privatpatientinnen, Privatpatienten und Selbstzahler können für eine persönliche fachärztliche und operative Beratung direkt einen Termin bei Prof. Ridder vereinbaren.

Wann kann eine operative Behandlung sinnvoll sein?

Eine weiterführende fachärztliche und gegebenenfalls operative Abklärung kommt insbesondere infrage bei:

Chronischer oder wiederkehrender Sinusitis

Wenn Beschwerden trotz geeigneter konservativer Behandlung fortbestehen oder immer wieder auftreten, sollte geklärt werden, welche Veränderungen der Nasennebenhöhlen zugrunde liegen und ob eine operative Behandlung sinnvoll sein kann.

Nasenpolypen

Nasenpolypen können Nasenatmung und Riechvermögen erheblich beeinträchtigen und treten häufig im Zusammenhang mit einer chronisch entzündlichen Erkrankung der Nasennebenhöhlen auf.

Je nach Ausprägung, Erkrankungsverlauf und Begleiterkrankungen kommen medikamentöse, operative und bei schweren Verläufen gegebenenfalls auch moderne systemische Behandlungsmöglichkeiten infrage.

Mukozelen und Zysten der Nasennebenhöhlen

Zystische Veränderungen oder kleinere Schleimhautschwellungen in den Nasennebenhöhlen müssen nicht grundsätzlich operiert werden.

Mukozelen können sich dagegen zunehmend ausdehnen und benachbarte anatomische Strukturen beeinträchtigen. Entscheidend für das weitere Vorgehen sind Lage, Ausdehnung, Beschwerden und der individuelle Befund.

Auffällige oder raumfordernde Veränderungen

Bei unklaren Veränderungen der Nase oder Nasennebenhöhlen ist zunächst eine genaue diagnostische Einordnung erforderlich.

Das weitere Vorgehen richtet sich nach Art, Lokalisation und Ausdehnung des Befundes.

Sorgfältige Diagnostik vor einer Operation

Grundlage jeder Behandlungsentscheidung ist eine genaue HNO-ärztliche Untersuchung mit Beurteilung der inneren Nase und der Zugänge zu den Nasennebenhöhlen.

Bereits vorhandene Bildaufnahmen und Befundberichte sollten zur Untersuchung möglichst vollständig mitgebracht werden. Entscheidend ist nicht allein der radiologische Befund, sondern dessen Einordnung zusammen mit Beschwerden, Untersuchungsbefund und bisherigem Krankheitsverlauf.

Nicht jeder auffällige Befund erfordert eine Operation.

Nasenpolypen, Allergologie, Asthma und moderne Therapie

Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen betrifft bei manchen Patientinnen und Patienten nicht ausschließlich Nase und Nasennebenhöhlen. Entzündliche Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege können miteinander verbunden sein und insbesondere gemeinsam mit Asthma auftreten.

Bei einem Teil der Betroffenen liegt eine sogenannte Typ-2-Entzündung zugrunde.

Prof. Dr. Ridder verfügt neben seiner chirurgischen Qualifikation über die Zusatzbezeichnung Allergologie. Bei entsprechender Vorgeschichte werden daher auch allergologische Faktoren, ein begleitendes Asthma und mögliche Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Schmerzmitteln berücksichtigt.

Eine besondere Erkrankungskonstellation besteht bei Patienten mit Nasenpolypen, Asthma und einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Schmerzmitteln. Diese wird heute als NSAR-exazerbierte Atemwegserkrankung (N-ERD) bezeichnet. Bei diesen Patienten können Nasenpolypen besonders ausgeprägt sein oder nach vorausgegangener Behandlung erneut auftreten.

Für ausgewählte Patientinnen und Patienten mit schwerer und unzureichend kontrollierter chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen stehen inzwischen auch moderne Biologika zur Verfügung. Diese greifen gezielt in bestimmte entzündliche Signalwege ein.

Je nach Krankheitsbild können Operation, lokale medikamentöse Behandlung und gegebenenfalls eine Biologikatherapie unterschiedliche und sich ergänzende Bestandteile eines individuellen Behandlungskonzeptes sein.

Moderne funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie

Wenn eine Operation empfohlen wird, erfolgt sie in der Regel endoskopisch über die natürlichen Zugangswege der Nase ohne äußeren Hautschnitt.

Prof. Ridder orientiert sich dabei an den aktuellen Prinzipien der funktionellen endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS/ESS).

Ziel ist es,

  • krankhaft veränderte Bereiche gezielt zu behandeln,
  • die Zugänge und Belüftungswege der betroffenen Nasennebenhöhlen ausreichend zu eröffnen,
  • erhaltungsfähige Schleimhaut möglichst zu schonen und
  • gute Voraussetzungen für die postoperative Heilung und weitere lokale Behandlung zu schaffen.

Dabei gilt nicht „so wenig wie möglich“ oder „so viel wie möglich“, sondern:

so umfangreich wie aufgrund der Erkrankung erforderlich und so gewebeschonend wie sinnvoll.

Gerade bei ausgeprägten Nasenpolypen oder ausgedehnten entzündlichen Veränderungen kann eine ausreichende Öffnung der erkrankten Nasennebenhöhlen wichtig sein, damit Sekret abfließen und die Schleimhaut anschließend langfristig lokal behandelt werden kann.

Moderne postoperative Wundversorgung

Auch die Versorgung unmittelbar nach einer Nasennebenhöhlenoperation wird individuell an den Operationsbefund angepasst.

Wenn medizinisch sinnvoll, verwendet Prof. Ridder weiche oder resorbierbare Wundauflagen und Abstandhalter sowie moderne lokale Materialien zur Blutstillung und Wundversorgung.

Diese Materialien können beispielsweise dazu dienen,

  • die postoperative Blutstillung zu unterstützen,
  • frisch operierte Schleimhautflächen voneinander zu separieren und
  • Verklebungen beziehungsweise Verwachsungen entgegenzuwirken.

Klassische nicht resorbierbare feste Nasentamponaden werden möglichst zurückhaltend eingesetzt, sofern der individuelle Operationsbefund dies zulässt.

Resorbierbare Materialien haben unter anderem den Vorteil, dass sie später in der Regel nicht wie eine klassische Tamponade vollständig entfernt werden müssen.

Welche Wundversorgung eingesetzt wird, richtet sich immer nach dem tatsächlichen Operationsbefund und den Erfordernissen einer sicheren Blutstillung.

Nachbehandlung gehört zum Operationserfolg

Gerade bei chronisch entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen endet die Behandlung nicht mit der Operation.

Eine sorgfältige und individuell abgestimmte Nachsorge unterstützt die Wundheilung und den langfristigen Behandlungserfolg.

Je nach Erkrankung und Heilungsverlauf gehören hierzu insbesondere:

  • regelmäßige fachärztliche und endoskopische Verlaufskontrollen
  • bei Bedarf eine schonende endoskopische Pflege und Reinigung der operierten Bereiche
  • eine individuell abgestimmte lokale medikamentöse und pflegende Nasenbehandlung, beispielsweise mit geeigneten Sprays und weiteren pflegenden Präparaten
  • je nach Befund und Heilungsphase ergänzende Nasenspülungen
  • bei chronisch entzündlichen Erkrankungen eine längerfristige lokale entzündungshemmende Behandlung

In der frühen Heilungsphase können sich Sekret und Krusten in den operierten Bereichen ansammeln. Prof. Ridder legt deshalb Wert auf eine frühzeitige Kontrolle und – wenn erforderlich – die hno-ärztliche Reinigung der operierten Nasennebenhöhlen.

Dadurch können die operierten Bereiche besser beurteilt und störende Sekret- oder Krustenansammlungen entfernt werden.

Art und Intensität der Nachbehandlung werden nicht schematisch festgelegt, sondern an Operationsumfang, Schleimhautbefund und individuellen Heilungsverlauf angepasst.

Langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung

Erkrankungen und operative Behandlung der Nase und Nasennebenhöhlen gehören seit vielen Jahren auch zu den wissenschaftlichen Arbeitsgebieten von Prof. Dr. med. Gerd Ridder.

Während seiner langjährigen Tätigkeit als Oberarzt und geschäftsführender Oberarzt an der Universitäts-HNO-Klinik Freiburg beschäftigte er sich wissenschaftlich unter anderem mit der endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie, computergestützten Operationsverfahren sowie Erkrankungen und Tumoren der Nase und Nasennebenhöhlen. Hierzu entstanden wissenschaftliche Publikationen und von ihm betreute medizinische Dissertationen.

Diese wissenschaftliche Tätigkeit ergänzt seine langjährige klinische und operative Erfahrung in der Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie.

Operation im Loretto-Krankenhaus Freiburg

Prof. Dr. med. Gerd Ridder führt stationäre Nasen- und Nasennebenhöhlenoperationen persönlich als Belegarzt im Loretto-Krankenhaus Freiburg durch.

Untersuchung, Indikationsstellung und Operationsvorbereitung erfolgen über seine Praxis HNO am Theater Freiburg.

Dadurch besteht eine persönliche ärztliche Betreuung von der präoperativen Beurteilung über die stationäre Operation bis zur weiteren fachärztlichen Nachbehandlung.

Ihnen wurde bereits eine Nasennebenhöhlenoperation empfohlen?

Wenn Ihnen aufgrund einer chronischen Sinusitis, von Nasenpolypen, einer Mukozele, Zyste oder einer anderen Veränderung der Nasennebenhöhlen bereits eine Operation empfohlen wurde, können vorhandene Befunde und Bildaufnahmen im Rahmen einer persönlichen Vorstellung bei Prof. Ridder beurteilt und die möglichen Behandlungswege besprochen werden.

Bitte bringen Sie vorhandene Bildaufnahmen und Befundberichte möglichst vollständig mit.

Termin bei Prof. Dr. Gerd Ridder

Für die Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen können sich gesetzlich und privat versicherte Patientinnen und Patienten an die Praxis HNO am Theater wenden.

Privatpatientinnen, Privatpatienten und Selbstzahler können für eine persönliche fachärztliche Beratung, die Beurteilung bereits vorhandener Befunde oder die Besprechung einer möglichen operativen Behandlung direkt einen Termin bei Prof. Dr. med. Gerd Ridder vereinbaren.

HNO am Theater Freiburg
Bertoldstraße 44
79098 Freiburg im Breisgau

Telefon: +4976121752121 oder +49761272495
E-Mail: ridder@hnoamtheater.de

HNO am Theater · Bertoldstraße 44 · 79098 Freiburg i. Br.