Sicher tauchen – gesundheitliche Voraussetzungen fachärztlich prüfen
Tauchen stellt besondere Anforderungen an den menschlichen Körper. Insbesondere Ohren, Gleichgewichtsorgan, Nasennebenhöhlen, Atemwege und Herz-Kreislauf-System sind beim Tauchen veränderten Druckverhältnissen und besonderen körperlichen Belastungen ausgesetzt.
Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung dient dazu, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen, ob aus medizinischer Sicht Einschränkungen für das Sporttauchen bestehen. Sie kann insbesondere vor Beginn einer Tauchausbildung, bei Vorerkrankungen oder nach gesundheitlichen Veränderungen sinnvoll sein. Tauchschulen, Verbände oder Tauchbasen können zudem einen aktuellen Nachweis der Tauchtauglichkeit verlangen.
Unsere Ärzte führen Tauchtauglichkeitsuntersuchungen nach den aktuellen Empfehlungen der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) durch.
Was wird untersucht?
Der Umfang der Untersuchung richtet sich nach Alter, Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und individuellem Risikoprofil. Neben der allgemeinen ärztlichen Beurteilung kommt der HNO-ärztlichen Untersuchung besondere Bedeutung zu – insbesondere der Funktion von Ohren, Trommelfellen, Druckausgleich, Gleichgewichtsorgan und Nasennebenhöhlen.
Je nach individuellem Befund können weitere Untersuchungen oder ergänzende fachärztliche Beurteilungen erforderlich sein.
Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie – sofern medizinisch vertretbar – eine entsprechende Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit.
Kosten
Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird als privatärztliche Leistung durchgeführt. Über den Untersuchungsumfang und die voraussichtlichen Kosten informieren wir Sie vor der Untersuchung.
Bei privat versicherten Patienten richtet sich eine mögliche Kostenerstattung nach dem jeweiligen Versicherungsvertrag und Tarif.